Bundespraesident Frank-Walter Steinmeier hat am Montag (04.06.2018) zusammen mit seiner Ehefau Elke Buedenbender (Büdenbender) vor seinem Wohnsitz in Berlin-Dahlem eine Gedenktafel fuer den juedischen Vorbesitzer eingeweiht. Dabei rief er auch zum Kampf gegen den aktuellen Antisemitismus im Land auf. Es sei fuer ihn ein tiefes Beduerfnis und in seinem Amt eine Verpflichtung, an das Schicksal von Hugo und Maria Heymann zu erinnern, erklaerte Steinmeier bei der Enthuellung der Gedenktafel vor seiner Dienstvilla. Das Gebaeude ist seit 1962 im Besitz des Bundes und seit 2004 dienstlicher Wohnsitz des Bundespraesidenten. Der juedische Kunstperlenfabrikant Hugo Heymann hatte die 1913 erbaute Villa 1926 erworben, musste das Haus aber im Februar 1933 unter dem Druck drohender Verfolgung ueberstuerzt wieder verkaufen, wie Steinmeier betonte. (Si
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Medieninformationen
Credit: epd
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Aufnahmedatum: 04.06.2018
Mediengröße: 4.000×2.662 Pixel
Bundespraesident Frank-Walter Steinmeier hat am Montag (04.06.2018) zusammen mit seiner Ehefau Elke Buedenbender (Büdenbender) vor seinem Wohnsitz in Berlin-Dahlem eine Gedenktafel fuer den juedischen Vorbesitzer eingeweiht. Dabei rief er auch zum Kampf gegen den aktuellen Antisemitismus im Land auf. Es sei fuer ihn ein tiefes Beduerfnis und in seinem Amt eine Verpflichtung, an das Schicksal von Hugo und Maria Heymann zu erinnern, erklaerte Steinmeier bei der Enthuellung der Gedenktafel vor seiner Dienstvilla. Das Gebaeude ist seit 1962 im Besitz des Bundes und seit 2004 dienstlicher Wohnsitz des Bundespraesidenten. Der juedische Kunstperlenfabrikant Hugo Heymann hatte die 1913 erbaute Villa 1926 erworben, musste das Haus aber im Februar 1933 unter dem Druck drohender Verfolgung ueberstuerzt wieder verkaufen, wie Steinmeier betonte. (Si
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