In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989 zur Stadt gegen Apartheid. 1996 besuchte der namibische Staatspräsident Sam Nujoma das umgewid

In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989 zur Stadt gegen Apartheid. 1996 besuchte der namibische Staatspräsident Sam Nujoma das umgewid

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Medieninformationen

Credit: Eckhard Stengel

Medien-ID:

Aufnahmedatum: 16.07.2018

Mediengröße: 3.632×5.456 Pixel

In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989 zur Stadt gegen Apartheid. 1996 besuchte der namibische Staatspräsident Sam Nujoma das umgewid

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